Es ist Winter und so kalt, dass alle Schulen geschlossen werden. Erst kommt es Clara fast so vor wie ein langes Wochenende oder schneefrei. Aber schnell fühlt es sich gar nicht mehr lustig an. Wie gut, dass Claras kleine Schwester Luze einen unsichtbaren Hund hat, der für Aufregung sorgt. Und dann ist da ja noch Vincent, der schönste Junge der Welt, der zum Glück auch zu Hause bleiben muss. Vielleicht kann Clara ihn doch noch mit einem ihrer Witze zum Lachen bringen, wenn alle Aufgaben geschafft sind.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 22.11.2021
Rezensentin Lena Bopp scheint gerührt von Tamara Bachs neuem Kinderbuch. Mit gewohnter Meisterschaft kreiert die Autorin laut Bopp den Mikrokosmos eines Mietshauses in einem Kältewinter. Die Schicksalsgemeinschaft einer Familie und der anderen Hausbewohner erfasst Bach mit den klugen neugierigen Augen und der lockeren, klaren Sprache eines Mädchens, was für Bopp prima funktioniert und selbst die weniger schönen Details mit Poesie auflädt. Hinreißend findet Bopp nicht zuletzt die Bemühungen der Kinder im Haus um eine bessere Welt.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 19.10.2021
Rezensent Michael Schmitt gefällt der Roman "Das Pferd ist ein Hund" von Tamara Bach. Die Autorin beschreibt darin aus der Perspektive der 11- oder 12-jährigen Clara, die aufgrund eines sehr kalten Winters "kältefrei" hat und dadurch nun in ihrem Mietshaus mit ihrer Familie feststeckt, also ihren freigeistigen, aber überforderten Eltern und ihrer Schwester Luze, erklärt Schmitt. Die Erzählung ist dem Rezensenten zufolge trotz der reichhaltigen Handlung und der Darstellung vieler grundsätzlich unterschiedlicher Menschen "kurz, knapp und pointiert" formuliert. Das ist beinahe episch, findet er.
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