Herausgegeben von Ernst Piper. "Wir sind ein Volk, ein Volk", hatte Theodor Herzl in seiner Schrift 'Der Judenstaat' geschrieben, die ihn rasch zum populärsten Vertreter eines säkularen jüdischen Nationalismus gemacht hatte. Dieses schmale Buch ist zur Programmschrift der zionistischen Bewegung geworden. Mit diesem Text wird auch die hier vorgelegte Sammlung eröffnet. Sie dokumentiert die Diskussionen der letzten hundert Jahre, die Zeit der beiden Weltkriege, des Völkerbundmandats, der israelisch-arabischen Kriege seit 1948 bis zur Gegenwart der Genfer Initiative und des Sicherheitszauns, die nicht zuletzt durch eine Wiederbelebung der Diskussion über ein binationales Israel geprägt ist.
Im Perlentaucher:
Rezension Perlentaucher
Ernst Piper hat Theodor Herzls "Der Judenstaat" herausgegeben und dem schmalen Band von 1896 - er reicht in dieser Edition bis auf Seite 89 - noch Texte - sie enden auf Seite 292 - beigegeben, die sich gewissermaßen mit den Folgen beschäftigen. Abgedruckt ist darin auch ein Brief von Theodor Herzl vom 19. März 1899. Herzl antwortet auf Einlassungen eines Abgeordneten der Stadt Jerusalem in Konstantinopel. Es ging schon damals im Wesentlichen um die beiden Fragen: wer hat das Sagen in den Heiligen Stätten und was ist mit der nicht-jüdischen Bevölkerung Palästinas? Herzls Antwort auf die Sorgen des Moslems sollten nicht in Vergessenheit geraten... Lesen Sie mehr in Arno Widmanns 'Vom Nachttisch geräumt'
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