Mitarbeit: Patricia McAllister-Käfer. Sie sind bekannt für ihre verblüffende Intelligenz, für das clevere Benutzen von Werkzeugen und für ihr außergewöhnlich soziales Miteinander: Raben und Krähen faszinieren und begleiten Menschen seit jeher. Leben Kolkraben wirklich so streng in Zweierbeziehungen wie Ehepaare im Einfamilienhaus? Warum verlassen sie ein Gebiet, in dem es genug Nahrung gibt? Wie gelingt es ihnen, sich in andere hineinzuversetzen? Und welche Regeln prägen ihr komplexes Sozialsystem? Der international renommierte Rabenforscher Thomas Bugnyar räumt mit vielen Mythen und Schwarz-Weiß-Bildern auf. Als Verhaltens- und Kognitionsbiologe nimmt er uns mit auf eine Entdeckungsreise in das Leben, Denken und Fühlen der Raben. Wir lernen die Verhaltensweisen der Rabenvögel zu verstehen, aber auch: dass sie uns verstehen.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 14.02.2023
Dass Raben ihren schlechten Ruf völlig zu Unrecht haben, lernt Kai Spanke von Thomas Bugnyar: Er demonstriert in seinem Buch über ebenjene Vögel, dass sie klug und gewitzt und in der Lage sind, überraschend anspruchsvolle geistige Manöver zu vollziehen. Dem Rezensenten sagt dabei neben dem dichten Informationsgehalt vor allem zu, dass das Buch, das zum österreichischen Wissenschaftsbuch des Jahres gekrönt wurde, durch den Forscher Bugnyar so klar und verständlich strukturiert ist. Auch ein Versuch mit Kolkraben, anhand dessen nachgewiesen werden konnte, dass Raben Informationen und Verhaltensweise untereinander weitergeben können, beeindruckt ihn. Clevere, interessante Tiere, diese Raben, schließt Spanke.
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