Das Buch versteht sich als Plädoyer für eine Erneuerung des Mittelalter-Unterrichts an der modernen Schule. Das Mittelalter wird nicht nur als fremde Gegenwelt, sondern auch in seinem einen Bezug zur Gegenwart gesehen. Damit wird ermöglicht, diese Epoche ausgehend von der Lebenswelt der Kinder zu unterrichten.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 25.08.2008
Als "breit ausgeführten und gut durchdachten" Versuch, eine neue Didaktik für den Mittelalter-Unterricht an der Schule zu entwickeln, betrachtet Michael Borgolte dieses Buch von Thomas Martin Buck, Professor für Geschichte und ihre Didaktik. Besonders hebt er Bucks Ziel hervor, das Mittelalter als eine Epochenkonstruktion zu vermitteln und verständlich zu machen, dass es im Mittelalter-Unterricht um die Bildung von Geschichtsbewusstsein überhaupt geht. So sehr Borgolte das Buch angesichts der desolaten Lage der historischen Didaktik begrüßt, kommt er doch nicht umhin, einige Kritikpunkte anzubringen. Bucks einziges Beispiel für einen zeitgemäßen Mittelalter-Unterricht führt in seinen Augen etwa in die Forschung der siebziger Jahre zurück. Zudem vermisst er die Einbeziehung neuerer Entwicklungen der Geschichtswissenschaft, denn Bucks konstruktivistische Auffassung von Geschichte scheint ihm nicht mehr sonderlich originell.
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