Die Aufklärung ist angetreten mit der Forderung nach Gleichheit aller Menschen. Die Schriften der Philosophen der Aufklärung enthalten jedoch eine doppelte Botschaft: auf abstrakter Ebene treten sie ein für das Postulat der Gleichheit aller Menschen, auf konkreter Ebene begründen sie auf vielfältige Weise Ungleichheiten und Ungleichwertigkeiten zwischen Menschen unterschiedlicher Religion und Hautfarbe und unterschiedlichen Geschlechts. So werden sie zu Apologeten der Ungleichheit zwischen Christentum und Judentum, Europäern und `Wilden`, Frauen und Männern. Die Studie untersucht das Spannungsverhältnis zwischen Universalismus und Partikularismus. Rassismus und Antisemitismus sind ? so die These der Autorin ? nicht vormoderne Überbleibsel, sondern Teil des Projekts der Moderne.
Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Lukas Rietzschel: Sanditz Ein imposantes Bild der deutschen Gesellschaft - von der DDR bis in die GegenwartSanditz, eine Kleinstadt am Rande der Republik. Hier leben alte Offiziere, Bürgerrechtler,… Ben Lerner: Transkription Aus dem amerikanischen Englisch von Nikolaus Stingl. Er reist an die US-amerikanische Ostküste, um das letzte Interview mit seinem neunzigjährigen Mentor Thomas zu führen,… Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als…