Aus dem Französischen von Andreas Jandl. Trinh Xuan Thuan nimmt uns mit auf eine so fundierte wie unterhaltsame Reise durch die Nacht und zu den Sternen. Dabei bezieht der Astrophysiker neueste Forschungserkenntnisse ein und beantwortet ganz grundlegende Fragen. Wir erfahren beispielsweise, warum der Himmel in der Abenddämmerung oft in allen Farben leuchtet und wieso Licht eigentlich unsichtbar ist. Außerdem begleiten wir Thuan nach Hawaii, wo er auf einem Vulkan den Nachthimmel erforscht, und blicken an seiner Seite durch das Weltraumteleskop Hubble. Seine Ausführungen sind mit zahlreichen Gemälden, Fotografien und literarischen Zitaten zum Thema Nacht versehen und führen uns die Schönheit, aber auch die Fragilität des Universums vor Augen.
Rezensionsnotiz zu
Deutschlandfunk Kultur, 11.12.2019
Rezensent Gerrit Stratmann staunt über den poetischen Ansatz, mit dem sich der Astrophysiker Trinh Xuan Thuan der Nacht nähert. Assoziativ, sinnlich knüpft der Autor laut Stratmann Fäden zur Malerei, zu Bildern und Gedichten, wenn er an einem der dunkelsten Orte der Welt, der Sternwarte auf dem Mauna Kea auf Hawaii, über Nacht und Sterne sinniert. Lehrreich ist das auch, versichert der Rezensent, wenn der Autor den Sonnenuntergang beschreibt, Spektrallinien, Mond und Planeten, doch nie zu faktenlastig.
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