Mitarbeit: Jörg Römer. Es ist eine Weltsensation: Am 10. April 2019 präsentiert Heino Falcke das erste Bild eines schwarzen Lochs - ein Wendepunkt in der Astronomie. Heino Falcke erklärt uns, wie es dazu kam, von den ersten Blicken der Menschen hoch zum Himmel bis zur modernen Astrophysik, der Erforschung der schwarzen Löcher und den noch unenthüllten Geheimnissen des Universums - und was das mit ihm und uns Menschen zu tun hat.Seit Menschengedenken wenden wir unseren Blick zum Himmel. Aus dem Bedürfnis, die Welt und das Leben zu verstehen, ist die Astronomie entstanden. Heino Falcke erzählt eine kurze Geschichte des Universums und wie wir es gesehen haben bis hin zu den ganz großen Fragen, die wir an die Sterne stellen. Er beschreibt, wie er in einer nie dagewesenen globalen Gemeinschaftsleistung mit seinen internationalen Kollegen die ganze Welt in ein riesiges Teleskop verwandelt hat und so dem größten Rätsel des Universums, einem schwarzen Loch, ins Auge schauen konnte. Doch was bedeutet das für die Zukunft der Astrophysik? Welche Rolle kann der Mensch im Universum spielen? Und was können wir aus dem Weltall über Gott und die Welt, über uns selber lernen? Heino Falcke, gläubiger Christ und Wissenschaftler von Weltrang, nimmt uns mit auf eine Reise bis an den Horizont von Raum und Zeit.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 21.11.2020
Rezensent Ulf von Rauchhaupt zeigt sich erschüttert. Gemeinsam mit dem Radioastronomen Heino Falcke hat er in ein Schwarzes Loch geblickt. Das von Falcke in Zusammenarbeit mit dem Journalisten Jörg Römer erarbeitete Buch erzählt laut Rezensent nicht nur von den Umständen und Problemen, ein Schwarzes Loch fotografisch festzuhalten, und von dem Ereignis, als es 2017 schließlich gelang, sondern auch vom rätselhaften Wesen der Schwarzen Löcher an sich. Falckes radioastronomische Perspektive darauf hält Rauchhaupt für besonders. Für den Rezensenten ein aufregendes, auch ein bisschen unheimliches Buch, das mit erläuternden Grafiken noch gewonnen hätte.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 29.10.2020
Mit Brechts Galilei kommt man heutzutage in der Physik nicht mehr weit - immerhin aber zu einem entscheidenden Punkt, so ein von dem Buch ungemein angeregter Rezensent Arno Widmann: Mit ihm verstehe man nämlich, dass auch Sinneseindrücke schon bildgebenden Verfahren des Gehirns unterworfen sind. Wenn der Kritiker also versucht uns zu erklären, mit welchen unvorstellbar hohen Zahlen das All, die Schwarzen Löcher und die Instrumente ihrer Erforschung rechnen und berechnet werden, ist ihm der "Showeffekt" doppelt geläufig. Zum einen als Bildgebung i.e. Sinnkonstruktion des Gehirns, dann aber auch als Entscheidung von Wissenschaftlern, die sich überlegen, mit welchen Farben und Arrangements man der geneigten Öffentlichkeit vom Schwarzen Loch ein Bild eindrücklich machen kann, das es gar nicht geben kann. Unvorstellbar verwirrend? Das findet auch der von der Neugierde und dem Durchhaltevermögen des Astrophysikers beeindruckte Kritiker und wundert sich nicht, dass er in Heino Falcke einen gläubigen Menschen findet.
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