Spätestens seit der Iranischen Revolution von 1979 und erst recht seit dem 11. September 2001 hält der Islamismus die Welt in Atem. Tilman Seidensticker erklärt, was Muslimbrüder, Salafisten, Wahhabiten und andere Strömungen voneinander unterscheidet, auf welche Vordenker sie sich berufen und mit welchen Mitteln sie operieren, um das Ziel einer islamischen Politik und Gesellschaft zu erreichen.
Von der Behauptung, der Islam habe nichts mit dem Islamismus zu tun, hält Rezensentin Doris Akrap ebenso wenig wie von der Behauptung, es gebe den einen Islamismus. Sehr dankbar nimmt sie daher diese mit 120 Seiten zwar überschaubar bleibende, aber "sehr informative und gute Übersicht" zur Hand. Seidensticker rechnet sie dabei an, dass auch Begriffsbesetzungen wie "islamisch" vor allem eine Sache der Deutung sind, auch wenn er krasse Phänomene des religiösen Terrors von der Religion nicht per se abspaltet. Und auch wenn manche herausgearbeitete Facette des Islamismus in diesem Büchlein nur schlaglichtartig behandelt wird, lobt die Kritikerin es insgesamt doch ganz ausdrücklich dafür, das Interesse an Hintergründen und Geschichte dieser verhältnismäßig jungen politischen Bewegung zu wecken.
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