In welcher Beziehung leben wir Menschen tatsächlich zu unserem Planeten? Haben wir immer schon eine Schneise der Verwüstung hinterlassen, Ökosysteme durcheinandergebracht und ganze Spezies ausgelöscht? Oder ist unser Verhältnis zur Erde vielmehr ein Erfolgsmodell, weil wir Menschen eben nicht nur grausam im Kampf ums Überleben konkurrieren, sondern auch großartig kooperieren können?
Hilal Sezgin hat die Botschaft des Umweltschützers Tim Flannery sehr gern vernommen: Kooperation ist auch in der Natur möglich. Charles Darwin habe recht, wenn er die Evolution als gigantisches Gemetzel schildere, aber auch Alfred Russel Wallace, demzufolge Anpassung und Gleichgewicht mindestens genauso wichtig für die natürliche Entwicklung sind. Sezgin liest gern von der Koevolution, die so viel weniger deprimierend für die Freunde der Natur sei. Mit Interesse hat sie auch vom Prinzip Gaia gelesen, das Flannery wieder als planetarischen Lebenszusammenhang stark machen will, aber ganz überzeugen konnte er die durchaus willige Rezensentin nicht. Sie findet das Konzept zwar sehr sympathisch, aber doch noch sehr "metaphorisch".
Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Florian Illies: Träume aus Feuer Tauchen wir ein in die großen Träume eines großen Mannes: Johannes Kunckel ist ein Magier und Alchemist, der daran glaubt, Gold zaubern zu können. Der brandenburgische Kurfürst…