Zweisprachige Ausgabe Deutsch/Englisch. "Freiräume Berliner Clubkultur" taucht tief in die Welt des Berliner Nachtlebens ein. In diesem Buch beschreibt Tobias Allers die aktuelle Situation. Akteur*innen des Berliner Nachtlebens kommen in Interviews zu Wort. Die Geschichte der Berliner Clubs steckt voller Innovationen und Ideen: Technoclubs entstehen in der Nachwendezeit auf dem ehemaligen Grenzstreifen am Potsdamer Platz und am Spreeufer. Doch schon bald bedrohen Gentrifizierung und kontroverse Stadtentwicklungsprojekte die Existenz vieler Orte. Doch die Berliner Clubs sind längst ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für die Stadt: Sie ziehen ein Publikum aus allen Ecken der Welt an. Tobias Allers beleuchtet Diskussionen rund um das Clubsterben, um Clubs als Safer Spaces für marginalisierte Gruppen und zeigt, dass die Berliner Clubs schon längst viel mehr sind als nur Feierorte. Hier finden Fashion, Kunst, Architektur und politische Anliegen zusammen. "Freiräume Berliner Clubkultur" betrachtet jedoch nicht nur die Vergangenheit und Gegenwart der Szene, sondern wirft auch einen Blick in die Zukunft. Interviews mit Akteur*innen der Szene zeichnen ein Bild davon, wie sich die Clubkultur inmitten der Veränderungen behauptet und innovativ bleibt.
In zwei Sprachen zugleich erscheint dieser Band von Tobias Allers zur Berliner Clubkultur, bemerkt Rezensent Andreas Hartmann anerkennend. Der Autor ist selbst "begeisterter Clubgänger" und hat, wie Hartmann versichert, wirklich alle Themen in den Blick genommen, die die Berliner Clubs derzeit beschäftigen, von Nachhaltigkeit über Barrierefreiheit bis hin zum Queerfeminismus und wirtschaftlichen Problemen. Dass die Szene mit dem Hamas-Massaker einen Bruch erfahren hat, konnte der Text nicht mehr berücksichtigen, erfahren wir, dafür gibt es eine historische Skizze von der Clubszene zu Zeiten der deutsch-deutschen Teilung. Nicht in allen Bereichen völlig neu, aber eine sehr gründliche Bestandsaufnahme, lobt der Kritiker.
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