Aus dem Japanischen übersetzt von Otto Putz. Nachwort von Eduard Klopfenstein. Eine hard-boiled crime novel aus dem heutigen Japan: poppig, schnell und tödlich. Kinukawa, der unscheinbare Angestellte eines Bauunternehmens in einer japanischen Kleinstadt, wird Zeuge eines Übergriffs. Der harmlose Mann rastet aus und richtet unter den Verbrechern ein Blutbad an. Nun gerät er zweifach ins Visier der Yakuza: Die einen jagen ihn, die anderen wollen ihn für ihre Organisation gewinnen. Auch Kinukawas Arbeitgeber scheinen tief in einem Sumpf von Korruption und Verbrechen zu waten. Wilde Kämpfe und Bandenkriege nehmen ihren Lauf.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 09.03.2007
Irmela Hijiya-Kirschnereit trauert um eine vertane Chance. Diesen umtriebigen japanischen Autor hätte man durchaus geschickter bei uns einführen können, meint sie. Das Buch hält Vergleichen mit japanischen Krimi-Autoren, wie Arimasa Osawa oder Natsuo Kirino, ihrer Meinung nach nicht stand. Zu wild der Mix aus Krimi, Liebesgeschichte und Horror, zu viel Blut und zu wenig Ernsthaftigkeit. Der vom Verlag "verharmlosend als slapstickartig" bezeichnete Roman geht der Rezensentin ordentlich auf die Nerven. Authentizität in diesem Genre, so erklärt sie uns, funktioniert heute anders als durch Gewaltexzesse, dargeboten in einer "coolen Sprache".
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