Zusammengestellt von Udo Lindenberg und Herbert Schnierle-Lutz. "Bei Hermann Hesse fühle ich mich zuhause." E.eine Auswahl der Prosatexte, Gedichte, Gedanken und Briefe, die den Chef-Paniker geprägt haben und ihm besonders viel bedeuten. Es geht darin um den Kampf gegen Konventionen, um die Suche nach Sinn, Weg und Ziel.
Im Grunde unfassbar scheint Jörg Sundermeier dieses von Udo Lindenberg und Herbert Schnierle-Lutz zusammengestellte Hermann-Hesse-Lesebuch aus dem Suhrkamp-Verlag, der mit Lindenbergs Worten "Bei Hermann Hesse fühle ich mich am zuhausesten" beworben wurde. In knappen Worten bringt er die Peinlichkeit des Vorhabens zu Bewusstsein: "Lindenberg. Mein Hesse. Im Traditionshaus Suhrkamp. 'Zuhausesten'." Nach Entrüstung über den Kulturverfall wirft er dann doch einen Blick in den Band, um festzustellen, dass die Auswahl von Erzählungen und Romanauszügen, Briefen und Gedichten dank des im Hintergrund wirkenden Hesse-Kenners Schnierle-Lutz doch ganz anständig ausgefallen ist.
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