Zusammengestellt von Udo Lindenberg und Herbert Schnierle-Lutz. "Bei Hermann Hesse fühle ich mich zuhause." E.eine Auswahl der Prosatexte, Gedichte, Gedanken und Briefe, die den Chef-Paniker geprägt haben und ihm besonders viel bedeuten. Es geht darin um den Kampf gegen Konventionen, um die Suche nach Sinn, Weg und Ziel.
Im Grunde unfassbar scheint Jörg Sundermeier dieses von Udo Lindenberg und Herbert Schnierle-Lutz zusammengestellte Hermann-Hesse-Lesebuch aus dem Suhrkamp-Verlag, der mit Lindenbergs Worten "Bei Hermann Hesse fühle ich mich am zuhausesten" beworben wurde. In knappen Worten bringt er die Peinlichkeit des Vorhabens zu Bewusstsein: "Lindenberg. Mein Hesse. Im Traditionshaus Suhrkamp. 'Zuhausesten'." Nach Entrüstung über den Kulturverfall wirft er dann doch einen Blick in den Band, um festzustellen, dass die Auswahl von Erzählungen und Romanauszügen, Briefen und Gedichten dank des im Hintergrund wirkenden Hesse-Kenners Schnierle-Lutz doch ganz anständig ausgefallen ist.
Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Dorothee Elmiger: Die Holländerinnen Mit blinkenden Warnlichtern fährt die Erzählerin, eine namenlose Schriftstellerin, an den Straßenrand, als ein unerwarteter Anruf sie erreicht. Am Apparat ist ein gefeierter… Leila Slimani: Trag das Feuer weiter Aus dem Französischen von Amelie Thoma. Mia, erfolgreiche Schriftstellerin in Paris, kämpft mit "brain fog", einem Gehirnnebel, der ihre Erinnerungen und ihre Arbeit beeinträchtigt.…