Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 20.05.2003
Angesichts der neuen Popularität, die der Segen in esoterischen Zirkeln wie auch in der kirchlichen Praxis gewonnen hat, nimmt Friedemann Voigt erfreut Ulrich Heckels Monografie auf, die dieser "inflationären Ausweitung" die theologischen Grundlagen entgegenstellen will. Detailliert, überzeugend und "nach allen Regeln der exegetischen Kunst" untersucht Heckel Bedeutung und Praxis des Segens und gibt darüber hinaus auch einen Einblick in den "religiösen Reichtum des Neuen Testaments", lobt der Rezensent. Kritik äußert Voigt allerdings zu Heckels "sonderbaren Vorschlägen", die kirchliche Segenspraxis um eine Einsegnung im Grab oder eine "Silberne Konfirmation" zu erweitern.
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