Mit 124 zum Teil farbigen Abbildungen im Text und auf Tafeln. Die kurmärkische Provinzialstadt Neuruppin brannte am 26. August 1787 ab, wobei mehr als zwei Drittel des Bürgerhausbestandes, die zwei Hauptkirchen, auch das Rathaus und die Stadtschulen zerstört wurden. Der Wiederaufbau, den man im 18. Jahrhundert "Retablissement" nannte, erfolgte zwischen 1788 und 1806. Der Schwerpunkt des Buches liegt in der Beschreibung und der Untersuchung der städtebaulichen Planung, mit der im Herbst 1787 die Staatsbehörden den Wiederaufbau konzeptionell vorbereiteten. Der Autor versuchte herauszufinden, warum die Planer den städtischen Räumen jene Weite und Leere gaben, die bis heute den Charakter der Stadt bestimmen.
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