In den Musikdramen Richard Wagners gehen Philosophie, Musik und Theater eine Synthese ein, die in der abendländischen Geistesgeschichte nicht ihresgleichen hat. Das vorliegende Buch ist der Erhellung dieser wechselseitigen Beziehungen gewidmet. Es beleuchtet die philosophischen und theologischen Implikationen von Wagners Musikdramen vom TANNHÄUSER bis zum PARSIFAL und verfolgt ihre Spuren nicht nur in den Dichtungen, sondern auch in der Musik.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 02.09.2006
Als "erfreulichen Lichtblick im Wagner-Dschungel" lobt Rezensent Kurt Malisch diese "fundierte und klar formulierte Studie" über Religion und Philosophie in Wagners Musikdramen. Die Autorin Ulrike Kienzle beschreibe Wagners Bühnenwerke als "einmalige Synthese" aus Philosophie, Musik und Theater, in der verschiedene Strömungen der Zeit sich zu einem "Ideenkonglomerat von faszinierender Wirkung" verbunden hätten. Besonders die ausführliche Darlegung des Einflusses von Feuerbach und Schopenhauer trägt für den Rezensenten zur großen Qualiltät dieser Studie bei.
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