Mit einem Geleitwort von Peter Scholl-Latour und einem 16-seitigen Bildteil. Uwe Siemon-Nettos Memoirenband ist eine einzige Liebeserklärung an das südvietnamesische Volk. Der Christ und Medienmann berichtete jahrelang als Reporter über diese geschundenen Menschen, die ihm den Spitznamen Duc (der Deutsche) verliehen. Hier erzählt er uns ihre Lebens- und Liebesgeschichten.
Ein eindrucksvolles, fesselndes Buch kann Rezensent Michael Stürmer mit Uwe Siemon-Nettos "Mein Vietnam. Warum die Falschen siegten" empfehlen. Den Erinnerungen des Kriegsreporters an seine Zeit in Vietnam folgt der Kritiker hier so unmittelbar, dass er beinahe das Gefühl hat, dabeigewesen zu sein. Emotional schildere Siemon-Netto die erlebten Grausamkeiten und gewaltvollen Kriegsverbrechen; nicht minder bannend erscheint ihm der gegenübergestellte vierzig Jahre später verfasste Bericht des Autors, der nach einem Theologie-Studium erneut nach Vietnam reiste, um den Kriegsveteranen Trost und Hilfe zu spenden. Dieses drastische Buch erspart dem Leser nichts, urteilt der Kritiker, der es in einem Zuge durchgelesen hat.
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