Herausgegeben von Hans Christoph Binswanger, Gerhard Schwarz und Klaus Schweinsberg. In diesem Band sind Walter Adolf Joehrs ordnungspolitische Positionen versammelt. Seine wertorientierte Ökonomie hat nach dem Ende des Kalten Krieges und im Rahmen der fortschreitenden Globalisierung besondere Aktualitaet gewonnen.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 14.04.2000
Auf den Punkt gebracht, könnte man sagen, dass der Rezensent mit dem Kürzel "G. S." (ein ehemaliger Mitarbeiter Jöhrs) an diesen Schriften besonders schätzt, dass sich Jöhr immer wieder als "unmodern" erweist. So sei es heute modern, Ökonomie abseits ihres historischen Zusammenhangs zu betrachten und sich stark zu spezialisieren. Davon hebt sich Jöhr nach Ansicht des Rezensenten positiv ab. Darüber hinaus werde in diesem Band, der neben wirtschaftstheoretischen und ordnungspolitischen Schriften auch Texte wie zum Beispiel Buchbesprechungen enthält, besonders Jöhrs Plädoyer für die "Verantwortung für das Gemeinwohl" deutlich. Davon hatte Jöhr offensichtlich eine sehr klare Vorstellung. So lehnte er den Wohlfahrtsstaat als "Bedrohung der individuellen Freiheit" stets ab, wie der Rezensent anmerkt.
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