Wien, Moskau und Sarajewo sind die Schauplätze dieses Romans, in dem es um die Frage geht, was für die meisten Menschen heute das eigentlich Fremde ist: die Zuwanderer aus anderen Kulturen, die technikbesessenen jungen Leute und ihre Rituale, die verdrängte Vergangenheit oder die ungewisse Zukunft. Seinen Studenten scheint der Quantenphysiker Johan Nichol wie ein Prometheus, von dem sie sich die ewige Jugend und künstliche Intelligenz erhoffen. Er selbst gerät durch die über Internet verbreitete Nachricht vom Selbstmord des bosnischen Physikers Nicola Sahli in eine existentielle Krise. Der geheimnisvolle Kollege wird zur Schlüsselfigur bei der Suche nach Sinn und Mut im Beruf wie im Privatleben. So fährt er nach Sarajewo, findet jenes Old Danube House, wo Sahlis Vater mit Adoptivkindern aus verschiedenen Nationalitäten ein multikulturelles Experiment verfolgte, bis ihm der Bürgerkrieg ein blutiges Ende setzte.
Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Florian Illies: Träume aus Feuer Tauchen wir ein in die großen Träume eines großen Mannes: Johannes Kunckel ist ein Magier und Alchemist, der daran glaubt, Gold zaubern zu können. Der brandenburgische Kurfürst…