Wien, Moskau und Sarajewo sind die Schauplätze dieses Romans, in dem es um die Frage geht, was für die meisten Menschen heute das eigentlich Fremde ist: die Zuwanderer aus anderen Kulturen, die technikbesessenen jungen Leute und ihre Rituale, die verdrängte Vergangenheit oder die ungewisse Zukunft. Seinen Studenten scheint der Quantenphysiker Johan Nichol wie ein Prometheus, von dem sie sich die ewige Jugend und künstliche Intelligenz erhoffen. Er selbst gerät durch die über Internet verbreitete Nachricht vom Selbstmord des bosnischen Physikers Nicola Sahli in eine existentielle Krise. Der geheimnisvolle Kollege wird zur Schlüsselfigur bei der Suche nach Sinn und Mut im Beruf wie im Privatleben. So fährt er nach Sarajewo, findet jenes Old Danube House, wo Sahlis Vater mit Adoptivkindern aus verschiedenen Nationalitäten ein multikulturelles Experiment verfolgte, bis ihm der Bürgerkrieg ein blutiges Ende setzte.
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