Erzählungen aus dem Landleben, das Aufwachsen in der Nachkriegszeit, Bubenstreiche und Erlebnisse aus der Jugend. Unter anderem wird erzählt wie der erste Porsche-Traktor auf den Hof kam.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 20.04.2006
Gute Noten vergibt Rezensent "sg" an diese Lebensgeschichte eines "von der Landwirtschaft passionierten Pensionärs". In "humorig-anrührenden" Episoden und mit viel Sinn für die technischen Details der verschiedenen Modernisierungsschübe (bis zum titelgebenden Porsche-Traktor) fand er darin eine mittelfränkische Kindheit und Jugend von den vierziger bis in die sechziger Jahre hinein erzählt. Dabei stört es den Rezensenten nicht, dass Walter Langohr kein begnadeter Autor ist, da er als "minuziöser Chronist" der Nachkriegsjahre mit barocken Beschreibungen etwa von Volksfesten und Maikäferplagen sowie "burschikosem Charme" bei ihm punkten kann. So ist das Buch dem Rezensenten zufolge auch voller Sprichwörter, Bauernweisheiten und fränkischer "Spezialausdrücken". Ein bisschen mehr Sorgfalt bei der sprachlichen und konzeptionellen Gestaltung hätte ihm aus seiner Sicht trotzdem nicht geschadet.
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