Das in Kurzschrift geführte Originaltagebuch, das der Diplomat von Hentig auf der Rückreise von Afghanistan begonnen hatte, wurde 1945 von amerikanischem Militär konfisziert und gilt als verschollen. Überdauert hat eine Maschinenabschrift, die hier erstmals publiziert wird. Zusammen mit detaillierten, lebendig geschriebenen Privatbriefen aus Asien und dem Abschlussbericht für das Auswärtige Amt ist eine umsichtig gestaltete Dokumentation eines faszinierenden Kapitels europäisch-asiatischer Begegnung entstanden: Werner Otto v. Hentigs Strapazen, Kämpfe und gelassene Beobachtungen während seiner diplomatischen Mission, die ihn über Istanbul, durch die Salzwüsten Mittelpersiens bis zum Emir in Kabul führte, sein neunmonatiger Aufenthalt in Afghanistan und die gefahrvolle, siebenmonatige Rückreise über den Pamir bis in die Provinz Honan
Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Dorothee Elmiger: Die Holländerinnen Mit blinkenden Warnlichtern fährt die Erzählerin, eine namenlose Schriftstellerin, an den Straßenrand, als ein unerwarteter Anruf sie erreicht. Am Apparat ist ein gefeierter… Leila Slimani: Trag das Feuer weiter Aus dem Französischen von Amelie Thoma. Mia, erfolgreiche Schriftstellerin in Paris, kämpft mit "brain fog", einem Gehirnnebel, der ihre Erinnerungen und ihre Arbeit beeinträchtigt.…