Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 26.04.2004
Andreas Platthaus beginnt seine Besprechung dieses Buch von Wigbert Löer mit Überlegungen zur Funktion der Vertriebsidee "Books on Demand" und fragt sich, wie sich dann herausstellt, warum dieses Buch bei "Books on Demand" und nicht in einem renommierten Verlag erschienen ist. Schließlich sei es doch aus einer "publikumswirksamen Aktion" hervorgegangen, aus dem Wettbewerb eines Berliner Senders nämlich, wie der Rezensent berichtet, in dem die interessanteste Biographie eines Hörers gesucht wurde. Und insofern scheine doch eigentlich, so Platthaus, eine Absicherung des Verlegers gegen Verluste, worin der Rezensent schließlich eine der Hauptfunktion von "Büchern auf Nachfrage" entdeckt hatte, gar nicht nötig. In diesem Fall, so die Pointe, war es aber wohl dennoch nötig, weil es nämlich, so Platthaus, "von Cordula Grundmann letztlich doch nicht mehr zu erzählen gibt als ein typisches Leben mit einem bösen Knalleffekt." Denn Cordula Grundmann war, so erfahren wir, eines der Opfer des Attentats in der Berliner Diskothek "La Belle".
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