Am Ende des 20. Jh. geht es unserer Erde nicht gut. Die Grenze der Belastbarkeit des Klimas ist erreicht. Die Existenz ganzer Regionen und ihrer Menschen ist durch den zu großen und zu schnellen Verbrauch der Ressourcen gefährdet. Eine Umsteuerung mittels globaler Gegenmaßnahmen ist dringend geboten, wenn sich die Erde im 21. Jahrhundert wieder erholen soll. Der Autor ergreift die Gelegenheit, zum Jahrtausendwechsel Rückschau auf 30 Jahre Umwelt- und Klimaforschung zu halten, um daraus zukunftsweisende Erkenntnisse für einen wirksamen Klimaschutz zu gewinnen. Anhand von Forschungsergebnissen werden Lösungswege und deren Umsetzung an Beispielen aufgezeigt. Bislang kommt der Klimaschutz nur zögernd voran. Es wird immer schwieriger, die verlorene Zeit aufzuholen.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 16.07.2001
Gleich ein ganzes Lebenswerk sieht Michael Müller hier niedergeschrieben. Der Autor, erklärt er, fasse seine fast 30-jährige Arbeit als Ordinarius für Klimatologie zusammen. Und zur rechten Zeit, schließlich werde gerade mal wieder das Kyoto-Protokoll diskutiert. Besonders angesprochen hat den Rezensenten, auf welche Weise der Autor den Schutz des Erdklimas als eine der größten Herausforderungen der Menschheit herausstellt. Indem er nämlich nicht einfach den Status Quo beschreibt, distanziert und allgemein bleibt, sondern Standpunkte bezieht: "Wilfrid Bach klärt nicht nur auf, er will auch verändern." Und skizziert deshalb eine "Globalstrategie, welche sich in erster Linie an die großen internationalen Unternehmen richtet, damit die Zukunftschancen auf den ökologischen Märkten erkennen." Indem der Autor ferner auf einen erfolgreichen kommunalen Klimaschutz hinwirke, so Müller weiter, zeige er, dass Klimaschutz nicht nur notwendig sei, sondern auch möglich.
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