Mit 122 Farbfotos. Mit einem selbst konstruierten transportablen Fotoatelier, einer halben Tonne Ausrüstung und viel Geduld reisten der Fotograf Günter Pfannmüller und der Autor Wilhelm Klein wie moderne Nomaden um die Welt und suchten nach den letzten Kulturen, die noch nicht in den Mahlstrom der Uniformierung geraten sind, die zur unvermeidlichen Kehrseite der ökonomischen Globalisierung und Ausbreitung moderner Informationstechnologien gehört. Die Bilder, die sie von ihren Expeditionen mitgebracht haben, dokumentieren etwas, dessen Verlust droht: Menschenwürde, das Gefühl des Lebendigseins, ist nicht nur ein unverzichtbarer Rechtstitel, der jedem Individuum zukommt. Würde ist etwas, was ein Mensch ausstrahlt, was ihm ins Gesicht geschrieben steht.
Im Perlentaucher:
Rezension Perlentaucher
Der Fotograf Günter Pfannmüller war überall auf der Welt unterwegs und hat Menschen fotografiert. Pfannmüller hat die Großstädte gemieden. Er ist in Steppen und Dschungel gegangen, in Wüsten und Savannen. Aber er hat dort nicht die Kulturen gesucht, sondern die Individuen. Er hat den sechzigjährigen Kamelhirten Bhawalal aus Rajasthan in Nordindien vor einen dunkelblauen Hintergrund gesetzt und fotografiert. Vor dem gleichen Hintergrund stand auch der 24-jährige Krieger Koynante aus Kenia. Es ist ein einfaches Verfahren, aber es wirkt Wunder... Lesen Sie mehr in Arno Widmanns 'Vom Nachttisch geräumt'
Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Dorothee Elmiger: Die Holländerinnen Mit blinkenden Warnlichtern fährt die Erzählerin, eine namenlose Schriftstellerin, an den Straßenrand, als ein unerwarteter Anruf sie erreicht. Am Apparat ist ein gefeierter… Leila Slimani: Trag das Feuer weiter Aus dem Französischen von Amelie Thoma. Mia, erfolgreiche Schriftstellerin in Paris, kämpft mit "brain fog", einem Gehirnnebel, der ihre Erinnerungen und ihre Arbeit beeinträchtigt.…