Das erste umfassende, historisch orientierte Belegwörterbuch zum Thema 'Deutsche Farbbezeichnungen'. Mit etwa 35.000 Lemmata bietet das Lexikon aufgrund neuer Exzerpierungen eine analytische Dokumentation deutscher Farbbezeichnungen vom Althochdeutschen bis in die Neuzeit und zugleich eine repräsentative Darstellung der dazu gehörigen Komposita, Idiome und übertragenen Verwendungen. Erfasst werden zahlreiche Fachausdrücke und Farbstoffnamen. Als reichhaltiges Forschungsinstrument eröffnet das Werk neue Möglichkeiten in der germanistischen und allgemeinen Linguistik, sowie in verschiedenen anderen Disziplinen.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 07.10.2013
Allen Lobes wert findet Jens Grandt dieses in mühevoller Kleinstarbeit erstellte Historische Lexikon deutscher Farbbezeichnungen aus der Hand von William Jervis Jones. Wie schwer sich Schriftsteller tun, Farben zu beschreiben, weiß der Rezensent, und ebenso, dass ein entsprechendes Nachschlagewerk zum Wortfeld Farbe bisher fehlte. Auch wenn er dem Band in dieser Hinsicht Mängel nachweisen kann und die alphabetische Ordnung der Stichwörter problematisch findet, da etwa Zischenfarbtöne nicht unter der Grundfarbe zu finden sind, scheint er ihm für Germanisten und Linguisten eine wahre Fundgrube zu sein. Diese finden Grandt zufolge, eingeteilt in literarische Perioden, wobei das Frühneuhochdeutsche und das Neuhochdeutsche die ergiebigste Abteilung bilden, lehrreiche Artikel über Wörter wie "blaß" oder "fahl", umfangreich belegt und weitblickend erfasst, wie Grandt schreibt.
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