Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 15.03.2000
Nur wenige Jahre nach dem Erscheinen der Freudschen "Traumdeutung" in Wien und der ersten Comic-Strips in New York, nämlich 1905, veröffentlichte der aus Michigan stammende Comic-Autor eine erste Folge der Abenteuer von Little Nemo, schreibt Andreas C. Knigge. Der Plot, der sich im Verlauf von neun Jahren Woche für Woche weiterentwickelte, war simpel: in seinen Träumen bricht der kleine Junge zu einer Reise auf, bei der er viele Hindernisse überwinden muss; zunächst geht es ins "Schlummerland" zur Prinzessin, und mit ihr dann durchs Land der Träume. Wenn es bedrohlich wird, wacht Little Nemo einfach auf -Fortsetzung folgt. Seine verträumten, zarten Zeichnungen, die, so Knigge, mehr mit Jugendstil als mit robuster Karikatur zu tun haben, sind von McCay 1914 außerdem zur Grundlage des ersten Zeichentrickfilms benutzt worden. Die vorliegende Gesamtausgabe der Little Nemo-Strips aus den neun Jahren ihrer Existenz hat den Rezensenten erkennbar animiert.
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