Aus dem Russischen von Christoph Ferber. Mit Zeichnungen von Matthias Jakisch.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 20.04.2013
Ilma Rakusa stellt mit Wjatscheslaw Iwanow und Konstantin Balmont zwei Exponenten des russischen Symbolismus vor, deren Gedichte auf Deutsch bisher nur in Anthologien erhältlich waren. Nun hat ihnen die Dresdner Edition Raute eigene Ausgaben gewidmet und zur Freude der Rezensentin auch eine sensible Übertragung durch Christoph Ferber. Iwanow beschreibt Rakusa als einen hochgebildeten Historiker und Religionsphilosophen, dessen Gelehrsamkeit sich auch in seiner Lyrik niederschlägt. Meist klinge bei ihm ein hoher Ton, Pathos oder "orakelhafte Dunkelheit", gesteht Rakusa, doch beherrsche er auch die Sinnlichkeit des Augenblicks, wie ihr etwa die Römischen Sonette zeigten.
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