Aus dem Englischen von Birgit Niehaus. MIt Illustrationen von Ricarda Zaplana Ruiz. Was geschah, als Menschen aus fremden Gesellschaften aufeinandertrafen - haben sie stets gekämpft oder fanden sie Wege, friedlich miteinander umzugehen? Wie ist es ihnen gelungen, sich auf gemeinsame Werte, Ideale und Regeln zu einigen? Bestsellerautor Yuval Noah Harari widmet sich in seinem neuen Buch brandaktuellen Fragen, auf die auch junge Menschen eine Antwort suchen: warum es so viele Kriege gibt und wie es fremden Menschen gelingen kann, friedlich zusammenzuleben. Dabei spannt er einen Bogen vom alten Rom bis ins Mittelalter, von Karthago bis in die Mongolei und erzählt vom Zusammenleben von Menschen verschiedener Herkunft, von Kriegen und dem Aufeinandertreffen verschiedener Religionen.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 23.12.2024
Rezensent Kai Spanke liest sich gern durch den neuen Yuval Noah Harari. Der Historiker mit Faible für Philosophie beschäftigt sich diesmal, erfahren wir, viel mit Akteuren, die keine Menschen sind, erläutert Spanke, unter anderem geht es um Götter und Sirenen und zwar quer durch die Jahrhunderte. Die Grundgedanken, die Harari formuliert, sind laut Spanke so simpel wie einleuchtend, unter anderem plädiert er dafür, aufgeschlossen für neue Ideen zu sein und Fremde nicht zu fürchten. Realgeschichte wird hier mit kleinen Fiktionen vermischt, beschreibt der Rezensent, erfundene Figuren tauchen gelegentlich auf und sorgen für Überblick im Chaos der Geschichte, eine Technik, die wunderbar funktioniert. Weiterhin geht es um die Frage, wie Religionen das Böse in der Welt erklären können, wobei es am Ende oft die Wissenschaft ist, die laut Harari solche Fragen beantwortet. Und den Menschen vielleicht sogar das ewige Leben bringt - auch diese für ihn erfreuliche Aussicht platziert der wissenschaftseuphorische Harari laut Spanke in diesem empfehlenswerten Buch.
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