Wo wir nicht sind

Bekenntnis zur unbedingten Erinnerung

Eine Kolumne zur Weltliteratur. Von Benita Berthmann
21.01.2026. Anatoli Kusnezows "Babyn Jar" ist vieles auf einmal: Roman, Dokument eines der grausamsten Judenmorde der Nazis im Zweiten Weltkrieg, aber auch eine Geschichte der Zensur. Denn der Roman durfte in der Sowjetunion nur bis zur Unkenntlichkeit verstümmelt erscheinen. Kusnezow macht dies typografisch kenntlich. Vor allem ist der Roman jedoch Zeugnis der Naziherrschaft in der Ukraine, erzählt aus der Perspektive eines 12-Jährigen, der nie den Blick senkt.
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Anatoli Kusnezow ist zwölf Jahre alt, als die Deutschen 1941 die Sowjetunion überfallen. Der Zufall will es, dass der Autor und der Protagonist seines dokumentarischen Romans mit gleichem Namen in Kurenjowka aufwachsen, einem Kiewer Vorwort, nur einen Steinwurf von der Schlucht Babyn Jar entfernt. Der Ort, an dem die Nazis 33 000 Juden erschossen haben, wird für Kusnezow Mahnmal für die Grausamkeit der Menschen. Dem setzt er eine wütende Anklage gegen die Tat und ihr Verdrängen entgegen, einen Roman, der mit seiner Zensurgeschichte selbst historisches Dokument geworden ist.

Kusnezow hat der eigentlichen Handlung ein Vorwort vorgeschaltet, in dem er die Zensurgeschichte des Buches erklärt. Die Erstfassung von 1965 schockiert den Verlag mit "antisowjetischer Propaganda", obwohl der Autor in weiser Voraussicht bereits Selbstzensur geübt hat. Im Privaten wird sein Buch gelobt, öffentlich werden zentrale Kapitel entfernt, die Sowjetmacht fürchtet um ihr Ansehen. Hätte der ständige Gebrauch für alles Unheimliche dieses Wort nicht bis zur Bedeutungslosigkeit verkommen lassen, müsste man die Vorgänge im sowjetischen Verlagswesen als kafkaesk bezeichnen: Sein Manuskript kann der Autor nicht mehr zurückziehen, hat aber auch keinen Einfluss auf die Gestaltung mehr. Nicht einmal der Hinweis, dass der Roman gekürzt wurde, darf angefügt werden, schließlich könnte eine Fußnote die Leserinnen und Leser zum Nachdenken anregen. Er kommt ins Ausland, wird dort in seiner verstümmelten Fassung von den Übersetzern gelesen, die sich fragen, warum das Buch in Teilen unverständlich ist. Das Kapitel mit dem Titel "Brandstifter" hat durch die Zensur die Brandstifter verloren. Erste Auftritte von Figuren sind rausgeflogen, später tauchen sie dann wie hineingezaubert auf. 

Dass eine neue, vollständigere, collagierte Fassung dann doch noch erscheinen kann, ist der Tatsache zu verdanken, dass Kusnezow bei seiner Flucht nach England 1969 das unzensierte Manuskript auf 35mm-Film mitnahm. Das Original vergrub er in einem Einmachglas im Wald. In dieser Fassung, die Christiane Körner kongenial aus dem Russischen übersetzt hat, sind die drei unterschiedlichen Textteile typografisch kenntlich gemacht: Das, was auch in der verstümmelten Erstpublikation da war, ist in normaler Schrift gehalten, kursiv ergänzt Kusnezow die gestrichenen Teile, in eckigen Klammern stehen nachträglich Hinzugefügtes und die Teile, die zu schreiben er sich als Selbstzensor untersagt hatte. Alles, was der Autor mit mehr als angemessener Wut über die Willkür des sowjetischen Zensursystems schildert, hätte eigentlich schon ein großer Roman für sich werden können. Aber erst danach setzt die Handlung ein.

Es fängt mit dem Ende an: September 1941, Kiew fällt den Deutschen in die Hände, nach Maschinengewehrgeratter und Bombenblitzen ist gespenstische Ruhe. Anatoli, von der Familie Tolja genannt, sitzt im selbstgebauten Schutzgraben im Garten, als wäre es ein Grab. Die Besatzung der Deutschen beobachtet der Zwölfjährige mit fast unbekümmerter, kindlicher Neugier. Diese Perspektive macht die Lektüre so erschreckend wie überzeugend: In seiner Arglosigkeit ist Tolja ein perfekter Beobachter, der die Geschehnisse des Krieges einfach erst einmal zur Kenntnis nimmt, beschreibt, wirken lässt. Er ist jung genug, um in den Wirren nicht aufzufallen. Jung genug, um keine Schuld auf sich zu laden. Jung genug, um nicht unter die Räder des Krieges zu kommen. Was seinen kindlichen Horizont übersteigt, ergänzt der erwachsene Anatoli Kusnezow mit seinen Einschüben aus der Distanz der Jahre, in denen er sich eine dicke Schutzschicht aus Zynismus und Wut zugelegt hat. 

Wie gut auch, dass Kusnezow die ursprünglich zensierten Teile kenntlich gemacht hat und die Zensurbehörden der Sowjetunion in all ihrer Absurdität vorführt. Als die Deutschen in Kiew einziehen, lässt er eine Anwohnerin einen deutschen Soldaten als "jung und so hübsch" beschreiben. Hübsch ist gestrichen, hübsch darf er nicht sein, der Deutsche, zumindest wenn es nach der Zensur geht. Das löst einerseits Kopfschütteln aus und macht andererseits den unendlich wichtigen doppelten Dokumentencharakter des Buches sichtbar: Den Geschehnissen in Babyn Jar wird ebenso ein Denkmal gesetzt wie der strammen Zwangsjacke der finsteren sowjetischen Zensurpolitik. Kusnezow fordert damit aber auch von seinen Leserinnen und Lesern, auf mehreren Ebenen gleichzeitig zu denken: Auf der des Kindes im Krieg, auf der des Schriftstellers in der immer noch antisemitisch geprägten Sowjetunion der 1960er-Jahre, auf der des Exilierten, der seinen Text fernab der krakenhaft darüber wachenden Behörden im Westen überarbeitet. Eine solche Sichtbarmachung, eine Gleichzeitigkeit verschiedener Zeitlinien gelingt selten so aus sich heraus, ist selten so zwingend wie hier. Kusnezow legt die Limitationen der jeweiligen Perspektiven frei, sie können ineinandergreifen, die vielen Schichten werden dadurch zugänglich.

Für das Kind ist der Krieg dabei zunächst auch ein großes Abenteuer, gebannt macht er bei den Plünderungen der Kiewer Geschäfte mit. Für etwaige moralische Bedenken ist er zu jung, aber er ist klug und gerissen, er lernt schnell, wie der Krieg funktioniert und wie man sich durchschlägt. Die Erwachsenen hingegen sehen hinter der neuen Besatzungssituation nicht neue Möglichkeiten, sondern das Ende der Welt. Den zynischen Biss legt erst der erwachsene Erzähler seinem kindlichen Ich in den Mund: "Jeder plünderte für sich, alle waren auf dieselbe Weise beschäftigt: eine Art allstädtische Umverteilung von Eigentum." Die Seitenhiebe auf die verhasste Sowjetunion muss er nicht weiter ausbuchstabieren.

Noch im ersten Monat der Besatzung jagt der Kiewer Widerstand die deutsche Kommandantur auf dem Boulevard Kreschtschatik in die Luft - es waren NKWDler, was Kusnezow aber nicht schreiben darf und nachträglich in den Text einfügen muss. Die deutsche Antwort ist das Massaker von Babyn Jar. Dem Kind erschließt sich noch nicht, warum die Nazis ankündigen, alle Juden aus Kiew zusammenzutrommeln. Die Erwachsenen machen sich selbst vor, nicht zu wissen, was das bedeutet, das Kind weiß es wirklich nicht. Der Horror der Situation ist umso größer, weil er uns gemeinsam mit Anatoli ungefiltert widerfährt. Es gibt kein ungutes Gefühl, das sich bekräftigt, als er sieht, wie viele Alte und Kranke sich zur Schlucht schleppen. Es gibt nur das Kind, das keine Ahnung vom Bösen hat und durch diesen Schock lernt, wozu Menschen in der Lage sind. Eindrücklich ist auch sein resignierter Großvater: "'Weißt du was', sagte er erschüttert, 'sie werden nicht deportiert. Sie werden erschossen.'"

Es verbreiten sich schnell Gerüchte, Kusnezow lässt einen Jungen auftreten, der vor den Erschießungen fliehen konnte. Er berichtet, wie die Deutschen die Erschießungen möglichst effizient aufbauen: Die Opfer müssen sich in einer Reihe aufstellen, eine einzige Kugel soll so viele wie möglich von ihnen töten. Selbst wenn sie nicht gleich sterben, werden sie in die Grube geworfen. Eine derer, die lebendig begraben wurden, ist Dina Mironowna Pronitschewa. Ihre Erlebnisse machen unbestritten den wichtigsten Teil des Buches aus: Sie wollte ihren Eltern nur das Gepäck tragen, gerät aber selbst in die Mühlen der Vernichtung. Sie stellt sich so überzeugend tot, dass die Mörder sie als vermeintliche Leiche zurücklassen. Sie hustet nicht einmal, als die Grube mit Sand zugeschüttet wird. Geschützt durch die dunkle Nacht traut sie sich aus der Schlucht, kriecht gemeinsam mit einem ebenfalls überlebenden Jungen durch das Gebüsch, fängt an zu halluzinieren, der Junge wird noch eine Nacht später erschossen. Irgendwie schafft sie es zu entkommen - nicht nur der Schlucht, sondern auch danach noch mehrfach Offizieren und Gefangenentransporten. Sie hat den Krieg überlebt und danach mehrfach in Prozessen zu Babyn Jar ausgesagt, Kusnezow musste sie überreden, auch ihm noch einmal ihre Geschichte erzählen. 

Spätestens hier ist klar: Nur der dokumentarische Roman kann dem Geschehen gerecht werden. Es ist die einzige Form, die sich gegenüber den Opfern, den Überlebenden, ihren Nachkommen, nicht wie Hohn, wie Anmaßung anfühlt. Es braucht keinen möglichst kunstvollen Stil, um davon zu erzählen, sondern den Mut, genau hinzusehen, das Gesehene auszuhalten und das aufzuschreiben, was war. Was kann man der Entmenschlichung auch anderes entgegensetzen als das Bekenntnis zur unbedingten Erinnerung und die Weigerung, zu vergessen und verdrängen zu lassen?

Der Kriegsalltag geht weiter nach dem Massaker, Tolja verbringt den Großteil des Tages damit, irgendwie um Nahrung zu kämpfen, er weiß sich trickreich durchzuschlagen. Man muss ihn gernhaben, diesen klugen Kerl, der Streichhölzer, Zeitungen, Zigaretten verkauft, der Rüben klaut, der in die Küche einer Universität einbricht, aber dort kein Gramm Nahrung vorfindet. Der erzählt, immer weiter erzählt, der nicht vergisst und nicht vergessen lässt, dass das Morden in der Schlucht, in Kiew allgemein, auch nach dem Massaker weitergeht, es rumort mal mehr, mal weniger. Er schaut auch hin, wenn er einen Menschen sieht, der am Straßenrand aufgehängt wurde, er senkt nicht wie die Erwachsenen den Blick. Es bildet sich eine Resilienz heraus, die nicht mit Abstumpfung zu verwechseln ist, die emotionale Reaktion überlässt er aber weitestgehend den Leserinnen: "Entweder war er schlimm geschlagen worden, oder das Gesicht war nach dem Tod schwarz angelaufen." Er muss es nicht verurteilen, er muss nur darlegen, was er beobachtet hat, dann stellt sich das Urteil bei den Lesern von selbst ein. All die Toten und die Menschen in merkwürdigen Schwebezuständen zwischen Leben und Tod beschreibt er mit einer Ruhe und Unaufgeregtheit, die man sich vielleicht aneignet, wenn man nicht einen Toten gesehen hat, sondern hundert oder tausend, nicht einen Tag Krieg, sondern einen Monat, ein Jahr hinter sich hat. "Da kann man sich die deutlichen Gefühle nicht mehr leisten", lässt Herta Müller Leopold Auberg sagen, den Protagonisten der "Atemschaukel", nachdem er im russischen Straflager bereits über 300 Tote miterlebt und überlebt hat. Es ist an uns Leserinnen und Lesern, diese Gefühle zu entwickeln, zuzulassen, dafür plädiert auch die Übersetzerin in ihrem Nachwort. Dem Entsetzlichen ins Auge blicken und die Erinnerung wachzuhalten. 

Erst der Erwachsene, der zwanzig Jahre später zurückblickt, hat die Kapazität für den Hass auf alles Geschehene: "NOCH IM VERRECKEN WERDE ICH EUCH ZUTIEFST VERACHTEN, WEIL IHR DAS WIDERWÄRTIGSTE SEID, WAS ES AUF DER ERDE GIBT." Konkret richtet er sich damit an einen deutschen Soldaten, meint aber eigentlich den Krieg an sich, den Totalitarismus als solchen, gleich, welchen Namen er sich gibt. Meint die Katastrophe, ein Mensch unter anderen Menschen zu sein. Ohne die Regime gleichzusetzen, macht Kusnezow auf die fundamentale Unmöglichkeit aufmerksam, ein Leben zu leben, ohne von der Ideologie verschlungen zu werden. Der Krieg der UdSSR gegen Hitler ist für ihn dabei nichts als "der herzzerreißende Kampf um das Recht, nicht in einem fremden, sondern im eigenen KZ zu sitzen und dabei die Hoffnung zu hegen, dass dieses wiederum auf die ganze Welt erweitert würde." 

1943 neigt sich die Besatzung dem Ende zu, die Deutschen werden nervös und fangen an, die Spuren ihres Vernichtungswahns zu beseitigen. Die Schlucht Babyn Jar schwelt, wörtlich und im übertragenen Sinn. Nach dem Massaker haben die Nazis dort ein Gefangenenlager eingerichtet, die Geschichte des Insassen Wladimir Dawydow wird von Kusnezow immer wieder eingewoben. Er ist dabei, als der Befehl ausgegeben wird, all die Toten in der Schlucht wieder auszugraben und sie zu verbrennen. Für die Lagerleitung ist die Ermordung und Verbrennung großer Menschenmassen ein mathematisches Problem, die wieder ausgegrabenen Leichen werden wie ein entsetzlicher Jenga-Turm gestapelt, damit man rund zweitausend von ihnen auf einmal verbrennen kann. Das System wurde von einem Ingenieur ausgeklügelt, der ob seiner Taten nicht mehr weit vom Wahnsinn entfernt ist. Dass sich beim Lesen eine viszerale Reaktion einstellt, ist klar.

Es ist nicht leicht auszuhalten, was Kusnezow alles schildert, was Dawydow aushält. In einem Krieg, der alles, was Menschsein ausmacht, auf den Kopf stellt, begegnet man irgendwann auch Kannibalismus. Den Luxus, sich Fragen nach der Moral zu stellen, haben die hungernden Gefangenen nicht. Einer von ihnen, "vom Geruch nach Gebratenem wahnsinnig geworden, aß Leichenfleisch, holte sich Brocken aus dem Feuer. Erst merkten die Deutschen das nicht, aber als sie ihn dann zufällig ertappten, erschossen sie ihn auf der Stelle - und warfen ihn auf den Scheiterhaufen, zutiefst empört darüber, dass er zu einer solchen Barbarei imstande war." In einem fiktionalen Text würde man eine solche Stelle vielleicht übertrieben brutal finden, nicht aber bei Kusnezow, der als Chronist zeigt, zu welchen Abgründen der Krieg führt. Die Deutschen sind die Barbaren, es wäre völlig unnötig, dass er das klarstellt, es ist klar, sofort, im Moment der Lektüre.

Die deutsche Besatzung ist vorbei, Tolja, Wladimir Dawydow und Dina Pronitschewa hatten Glück, sie haben überlebt. Aber auch nachdem der Krieg und die Lagerzeit vorbei sind, ist es nicht wirklich vorbei. Es soll kein Denkmal für die erschossenen Juden in Babyn Jar geben, das ukrainische ZK stimmt dagegen. Stattdessen will man die Schlucht mit Tonschlamm auffüllen und dieser erneuten, auch antisemitisch begründeten, Verdrängung der Toten noch einen Staudamm vorsetzen. 1961 bricht der Damm, die Schlammmassen reißen wohl über hundert Menschen mit sich. Die Schlucht gibt keine Ruhe, sie lässt sich nicht verdrängen. In ihrem letzten Einhegungsversuch planieren die Sowjets das Gebiet und setzen ein Fernsehzentrum drauf. Als Kusnezow das Buch in den 1960er-Jahren schreibt, wird das Gedenken immer noch unterdrückt: Wenn Besucher und Mahnende Blumen an dem Ort ablegen, werden sie sofort entfernt.

Letzten Endes ist es weder den Nazis noch den Sowjets gelungen, die Erinnerung an Babyn Jar auszulöschen. Dazu leistet das Buch von Anatoli Kusnezow einen nicht zu unterschätzenden Anteil. Die größte Wirkung erzielt er dadurch, dass er seine Sätze nicht poetisch ausschmückt, sondern einfach sagt, was ist. Dass er den Geschehnissen nicht ausweicht, sondern ihnen die Stirn bietet. Sein Opus Magnum ist eine Anklage gegen alle, die Menschlichkeit mit Füßen treten und die sich zu Komplizen einer ideologischen Maschinerie machen. Unsere Zeiten liefern Grund zur Annahme, dass sein Appell, "Ich bitte euch, ihr Menschen: Kommt zur Besinnung", ungehört verhallt ist.

Anatoli Kusnezow: Babyn Jar. Roman eines Augenzeugen. Aus dem Russischen von Christiane Körner. Mit Nachworten von Bert Hoppe und Kateryna Mishchenko. Verlag Matthes und Seitz, 520 Seiten, 32 Euro (bestellen)

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