Aus dem Englischen von Peter Torberg. Sean Duffy ist wahrscheinlich der einzige katholische Bulle in ganz Nordirland, denn es ist 1981, und "katholisch sein" steht vor allem für eins: IRA. Die Paramilitärs haben der Polizei den Krieg erklärt, nehmen sie, wo es nur geht, unter Beschuss, jagen Polizeiautos in die Luft. Ihnen gilt Duffy als Verräter. Doch auch unter den Kollegen in Carrickfergus, einem Vorort von Belfast, wohin er nach seiner Beförderung gerade erst versetzt wurde, muss sich der junge Polizist sein Ansehen erkämpfen. Entlang der Frontlinien ermittelt Duffy in zwei Mordfällen, hinter denen ein Serienkiller zu stecken scheint. Eines der Opfer stand in Verbindung mit den höchsten IRA-Kreisen, wo Duffy auf eine Mauer des Schweigens trifft, da jeder, der den Mund aufmacht, mit dem Schlimmsten rechnen muss.
Im Perlentaucher:
Gegenseitige Selbstzerstörung
Es geht um Abrechnungen in höchsten IRA-Kreisen, die Spur führt zu ihrer militärischen Innenrevision, der FRU, doch die Ermittlungen enden meist mit den falschen, das heißt richtigen, Anfragen in London. Noch so ein Fall von geheimdienstlicher Gegenaufklärung. Thekla Dannenberg in Mord und Ratschlag
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