Alain de Benoist

Carl Schmitt

Bibliografie seiner Schriften und Korrespondenzen
Cover: Carl Schmitt
Akademie Verlag, Berlin 2003
ISBN 9783050038391
Gebunden, 142 Seiten, 39,80 EUR

Klappentext

Das Werk des Juristen und politischen Denkers Carl Schmitt, geboren am 11. Juli 1888 in Plettenberg / Westfalen und dort am 7. April 1985 gestorben, erstreckt sich über fast sieben Jahrzehnte. Es umfaßt mehr als 50 Bücher und fast 300 wesentliche Artikel. Das Interesse daran hat in den letzten Jahrzehnten weltweit zugenommen, so daß inzwischen Übersetzungen der Hauptwerke in mehr als 20 Sprachen vorliegen. Allein für sein bekanntestes Buch "Der Begriff des Politischen" gibt es Übersetzungen in alle wesentlichen Sprachen der Welt - allein im Koreanischen und im Japanischen gibt es davon sechs verschiedene Übersetzungen.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 10.03.2004

Das Interessante hat der Rezensent gleich im Vorwort schon erfahren: dass nämlich Carl Schmitt am häufigsten in Spanien und Italien übersetzt worden ist, dann folgen Korea und Japan und dann erst Frankreich und andere. Solcherlei Einsichten vermitteln sich im Falle einer so akribischen und gelungenen Bibliografie wie der von Alain de Benoist, die nach Wolfgang Schuller um so notwendiger und begrüßenswert ist, weil Schmitt seine Aufsätze und Essays ständig revidiert und überarbeitet habe. Für "Schmittianer, Schmittisten und einfache Schmittologen" ein gefundenes Fressen, freut sich Schuller, der nicht verrät, welchem Schmitt-Club er zuzuordnen ist. Die Publikation verschaffe ebenso einen internationalen Überblick wie sie auch Verweise auf Texte gebe, hebt Schuller hervor, die nach ihrem Erscheinen unzugänglich geblieben seien oder nur im Manuskriptstadium vorhanden. Allein diese Informationen wie auch viele andere kleine und manchmal witzige Details seien äußerst verdienstvoll, so wenn man zum Beispiel von Texten aus Schmitts nationalsozialistischer Phase zur Rechtsstaatsdebatte erfahre, die zwar in einer italienischen Übersetzung Berücksichtigung fänden, nicht aber in einer geplanten deutschen Neupublikation. Die würde man doch gerne noch mal lesen können, seufzt Schuller hoffnungsvoll.
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