Immer wieder angefangen und immer wieder zur Seite gelegt, hatte Matthias Altenburg den Proust, bevor er auf dieses kleine und feine Bändchen stieß, das ihm Tür und Tor öffnete und das er in seiner Besprechung enthusiastisch preist. Denn nicht Proust, sondern sein Vorwissen hatte ihm im Weg gestanden, und da kommt nun DeBotton und räumt bei Altenburg so richtig auf. Der verfällt fortan dem Zauber Prousts, und auch wenn er nicht verrät, was nun eigentlich genau bei DeBotton steht, erfahren die Leser, was bei ihm passiert: Wie Proust sein Leben verändert hat. Empfehlung!
Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Jana Hensel: Es war einmal ein Land In ihrem neuen Buch erzählt die Bestsellerautorin Jana Hensel vom Ende eines großen Traums. Denn das, was vor über 35 Jahren als Aufbruch in eine neue Ära begann, wird nun… Dorothee Elmiger: Die Holländerinnen Mit blinkenden Warnlichtern fährt die Erzählerin, eine namenlose Schriftstellerin, an den Straßenrand, als ein unerwarteter Anruf sie erreicht. Am Apparat ist ein gefeierter…