Aus dem Französischen von Elsbeth Ranke und Andreas G. Förster. Die beiden Literaten Alain Mabanckou und Abdourahman Waberi haben eine ganz eigene Form gefunden, um die Vielfalt des afrikanischen Kontinents in Worte zu fassen. In 111 kurzen Essays und Betrachtungen voller Humor und Scharfsinn stellen sie Aspekte der Kulturen und Geschichte Afrikas vor - von Persönlichkeiten wie Ngũgĩ wa Thiong'o über historische Ereignisse bis zu Alltagsphänomenen wie der Afrofrisur und (kein Witz!) dem Maggiwürfel.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 09.12.2022
Rezensent Andreas Eckert preist die Unterhaltsamkeit und die Originalität des von Alain Mabanckou und Abdourahman Waberi besorgten Bandes mit Kurzessays über Afrika und seine Vielfalt. Mit Beiträgen zu Frantz Fanon, Achille Mbembe, Tim im Kongo, den Dschihadismus oder den Maggie-Würfel legen die Herausgeber laut Eckert eine optimistische, "wilde Mythografie" Afrikas vor. Leider lassen sie es an kritischen Nuancen fehlen (etwa zu Winnie Mandela), findet Eckert.
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