Aus dem Englischen von Rudolf Hermstein. Dieser Roman spielt während des zweiten Weltkriegs und erinnert inhaltlich und atmosphärisch an den weltberühmten Film Casablanca.
Nicht die Action-Elemente sind es, die die Spannung in Alan Fursts neuem Krimi ausmachen. Sondern "die Lücken" zwischen den Worten, aus denen der Leser "in jedem Augenblick den tödlichen Schuss" erwartet. Diese "Stimmung allgemeiner Angst" ist es, die Tobias Gohlis so gut an Fursts Werken gefällt, die der Autor selbst als historische Spionagegeschichten betitelt. Zu bescheiden, findet Gohlis, auch was das aktuelle Buch angeht. Die Geschichte eines melancholischen Außenseiters, der aus seiner Lethargie gerissen und zum russischen Spion gegen Hitler wird, reiße den Leser durch eine "meisterhaft verknappte Sprache" so mit, dass er sich wie der Protagonist immer und überall von schleichenden Meuchelmördern in dunklen Straßen verfolgt fühlt und hinter jedem Gesicht den Verräter sieht. Mehr davon, wünscht sich der Rezensent.
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