Aus dem Englischen von Theresia Übelhör. Durchgehend farbig illustriert mit 50 Weltkarten. Kann man die weltweite Artenvielfalt, Asteroideneinschläge oder die Verschmutzung der Meere auf einer einzigen Karte darstellen? Wie macht man unsichtbare Phänomene wie Zuckerkonsum, Luftverkehr oder Twitterkontakte sichtbar? Moderne Satelliten und die aktuellsten geografischen Technologien machen es möglich, die Welt neu und unglaublich detailliert zu erforschen sowie die Ergebnisse anschaulich darzustellen. In dieser Hommage an die Entdecker früherer Zeiten werden sowohl ernsthafte Probleme als auch unterhaltsame Themen vorgestellt: So wird deutlich, wo sich durch die Klimaveränderungen Wüsten ausbreiten und Ozeane austrocknen, aber auch, in welchen Ländern Tee oder Kaffee bevorzugt wird und wo unsere Erde bei Nacht am hellsten leuchtet. Jede Karte offenbart einen wichtigen Bestandteil unserer Geschichte, Soziologie und natürlich der Geografie.
Fünfzig doppelseitige Karten zeigen die ganze Welt auf nie gesehene Weise. Alastair Bonnett begleitet jede Karte mit Essays, die auch vermitteln, wie sich unser Planet im Laufe der Zeit verändert hat und wie er in der Zukunft aussehen könnte.
Rezensionsnotiz zu
Die Tageszeitung, 10.10.2017
Knapp, aber begeistert bespricht Rezensent Klaus Hillenbrand Alastair Bonnets "Atlas unserer Zeit". In dem, wie er findet, prächtigen Band betrachtet der Kritiker zahlreiche Weltkarten, etwa zur Luftverschmutzung, zu Vogelarten, Zuckerkonsum oder Friedfertigkeit. Er erfährt hier etwa, dass die Bewohner südlich des Persischen Golfs den Amerikanern in puncto Fettleibigkeit in nichts nachstehen. Vor allem regen die Karten die Fantasie an, versichert der Kritiker, der hier viele spannende Geschichten entdeckt hat.
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