Was Solidarität zu leisten vermag, hat die Naturkatastrophe an Ahr und Rur gezeigt. Doch funktioniert sie auch im Großen - zwischen globalisierten Warenströmen und lokalen Gesetzgebungen und ohne dass ihr der herablassende Beigeschmack des Karitativen anhaftet? Dieses Buch lotet die Bedingungen für echte Solidarität aus und propagiert die Abkehr von unserer imperialen Lebensweise. Dabei wirft Alexander Behr einen Blick in die Vergangenheit, stellt erfolgreiche Kampagnen der Solidarität vor und erörtert ihr Potenzial zur Überwindung gesellschaftlicher, ökologischer und ökonomischer Krisen.
Rezensionsnotiz zu
Deutschlandfunk Kultur, 21.11.2022
Die Reichen würden immer reicher, die Armen immer ärmer, obwohl genügend Geld vorhanden sei: Das ist die zentrale These von Alexander Behrs neuem Buch, verrät Rezensentin Esther Dischereit. Der Autor wünsche sich einen grundlegenden sozialen und wirtschaftlichen Wandel, macht sie klar, mehr Solidarität und eine "sozial-ökologische Transformation" würden als Ziele formuliert. Um die Dringlichkeit des Ganzen zu verdeutlichen, erklärt Dischereit, ziehe Behr diverse Statistiken und Experten vom World Food Program bis zum World Inequality Report heran, die eine breite Faktenbasis schaffen. Dennoch ein gewaltiges, großes Thema, merkt die Rezensentin an, aber Behr liefert durchaus Vorschläge, die zum Eintreten seines Ziels beitragen können: Von "transnationalen Netzwerken" ist die Rede, aber auch von der Evakuierung von Flüchtlingslagern.
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