Was macht ein Diplomat auf vier Kontinenten, in fünf Sprachen und sechs Kulturen? Ist er Bürokrat im Zweireiher oder Buschmann im Wickelrock - oder beides, je nach Anlass? Hat der Vertreter / die Vertreterin dieses Berufsstandes ein bequemes Leben mit viel Freizeit, oder ist er/sie unermüdlich im Dienst, im Interesse des Heimatlandes und einer friedlicheren Welt?
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 02.04.2013
Daniel Kosthorst kennt durchaus spannenden Diplomatenbücher, die beiden jüngsten Erinnerungen von Wolfram Dufner und Alexander Mühlen gehören nicht dazu. Natürlich schildern die beiden Ex-Diplomaten in ihren Bücher amüsante Begebenheiten oder interessante Begegnungen, Dufner offenbar in steiferem, Mühlen in lockererem Ton. Aber besonders relevant für die Nachwelt findet er nichts von den Gelesenem. Ein Diplomatenleben kann aufregend sein, gibt er nachfolgenden Kollegen mit auf den Weg, doch sonderlich spannend ist es für die Nachwelt schon lange nicht mehr.
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