Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 13.05.2006
Eine "lyrische Weltferne" bescheinigt der "Jdl." zeichnende Rezensent den Gedichten Andreas Altmanns, die nun in dem Band "das langsame ende des schnees" versammelt sind. Bei der Lektüre fällt ihm sogleich Peter Handkes Wahlspruch "Träumen und Gehen" ein, mit dem er Altmanns poetische Welterkundung umschreibt. Dessen Gedichte führen den Rezensenten durch schneebedeckte, gefrorene Wälder und Landschaften in ein "Niemandsland, in dem surreale Gesetze der Physik gelten". Er hält dem Dichter vor, manchmal mehr meinen zu wollen, als er beschreiben kann. Demgegenüber lobt er die "dichten Szenen einer entrückten Natur", die Altmann immer wieder gelingen.
Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Dorothee Elmiger: Die Holländerinnen Mit blinkenden Warnlichtern fährt die Erzählerin, eine namenlose Schriftstellerin, an den Straßenrand, als ein unerwarteter Anruf sie erreicht. Am Apparat ist ein gefeierter… Leila Slimani: Trag das Feuer weiter Aus dem Französischen von Amelie Thoma. Mia, erfolgreiche Schriftstellerin in Paris, kämpft mit "brain fog", einem Gehirnnebel, der ihre Erinnerungen und ihre Arbeit beeinträchtigt.…