Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 29.07.2000
Die hier versammelten Gedichte sind gegen den ursprünglichen Editionsplan in diesem Band aus dem Nachlass nachgereicht. Den Plan, sie aus der Gesamtausgabe auszuklammern, könne man verstehen, so der Rezensent Manfred Pabst. Einen eigenen Wert hätten Meisters kurz nach dem Krieg erstmals als Privatdruck erschienene Gedichte nämlich nicht. Sie seien wenig originell, ja reichlich bieder. Interessant scheinen sie ihm eher ex negativo: als Hinweis darauf, wie lang der Weg des Autors "zur eigenen Sprache" gewesen sei.
Norbert Gstrein: Im ersten Licht Zwei Weltkriege, ein Jahrhundert: ein eigenwilliges Leben voller Schönheit, Tragik und Widersprüche. Norbert Gstrein schenkt uns ein ganzes Menschenleben. Dabei ist jedes… Jana Hensel: Es war einmal ein Land In ihrem neuen Buch erzählt die Bestsellerautorin Jana Hensel vom Ende eines großen Traums. Denn das, was vor über 35 Jahren als Aufbruch in eine neue Ära begann, wird nun… Robert Menasse: Die Lebensentscheidung Frustriert von den Mühlen der Bürokratie, trifft Franz Fiala eine "Lebensentscheidung" und wirft seinen Job bei der Europäischen Kommission hin. Als er seine Mutter zum 89.… Judith Hermann: Ich möchte zurückgehen in der Zeit Judith Hermann folgt den Spuren ihres Großvaters, der während des Zweiten Weltkriegs für die SS im polnischen Radom stationiert war. Sie verknüpft ihr Schreiben mit seiner…