Mit 12 Abbildungen. In der Zeitschrift "Ethik" wurden seit der Weimarer Republik zentrale Diskussionen zur medizinischen Ethik geführt. Nach 1933 zeigt sich eine schrittweise Hinwendung der Heilkunde zu Positionen, die vor Eingriffen in das Individualwohl nicht mehr zurückschreckten. Andreas Frewer analysiert am Beispiel der Zeitschrift und ihres Herausgebers die Entwicklungen, die ein Absinken moralischer Hemmschwellen im medizinischen Diskurs und letztlich auch die menschenverachtenden Experimente der NS- Medizin ermöglichten.
Judith Hermann: Ich möchte zurückgehen in der Zeit Judith Hermann folgt den Spuren ihres Großvaters, der während des Zweiten Weltkriegs für die SS im polnischen Radom stationiert war. Sie verknüpft ihr Schreiben mit seiner… Norbert Gstrein: Im ersten Licht Zwei Weltkriege, ein Jahrhundert: ein eigenwilliges Leben voller Schönheit, Tragik und Widersprüche. Norbert Gstrein schenkt uns ein ganzes Menschenleben. Dabei ist jedes… Abbas Khider: Der letzte Sommer der Tauben Wie totalitäre Herrschaft in den Alltag dringt. Noah ist vierzehn Jahre alt und Taubenzüchter. Eines Tages flattern seine geliebten Tiere unruhig durch die Lüfte, über der… Robert Menasse: Die Lebensentscheidung Frustriert von den Mühlen der Bürokratie, trifft Franz Fiala eine "Lebensentscheidung" und wirft seinen Job bei der Europäischen Kommission hin. Als er seine Mutter zum 89.…