It's a match!
Arthur Wilkow, fourtysomething, Literatur- und Sportjunkie, setzt alles auf eine Karte. Sein Ziel: einen autobiografischen Tennisroman zu schreiben. Aber was, wenn das Leben für einen Roman nicht taugt? Hin- und hergerissen zwischen Wunsch und Wirklichkeit reist Wilkow durchs Jahr, nach Hawaii, zum Lago Maggiore, nach Köln und Kühlungsborn, Polen und Portland.
"Mein Leben als Tennisroman" erzählt von Gegner- und Partnerschaft, den täglichen Kämpfen und letzten großen Duellen. Zwischen Mann und Frau, Autor und Figur, Erinnerung und Gegenwart.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 17.11.2018
Oliver Jungen empfiehlt Andreas Merkels Roman als überzeugende Reminszenz an die Popliteratur. Laut Jungen schafft es der Autor in seiner Geschichte um einen verquälten Schriftsteller, nur das Beste des Genres in die Gegenwart hinüberzuretten und die Lektüre dank vielfacher Brechungen und stilistischer Leichtigkeit angenehm zu halten. Wenn dabei noch ein schmerzhaft genauer Blick auf das Schriftstellerdasein herauskommt, freut sich Jungen umso mehr, auch wenn er auf die ein oder andere autopoetologische Wendung zu viel gerne verzichtet hätte. Gehört in jeden Handapparat zur Poplit, meint Jungen.
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