Der Autor vergleicht zum ersten Mal den Ratifizierungsprozeß mehrerer Handelsabkommen unter dem fast-track-Verfahren und analysiert Kräfteverhältnisse und Interessenkonstellationen in der amerikanischen Außenhandelspolitik zu Beginn des 21. Jahrhunderts. Er dokumentiert die aktuellen Ereignisse der US-Handelspolitik und zeichnet nach, wie der innenpolitische Konsens mit der Verabschiedung des NAFTA zerbrochen ist.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 27.12.2000
Nicht alle Akteure der amerikanischen Handelspolitik, resümiert Rezensentin Indira Gurbaxani, und nicht alle Probleme seien hier dargelegt. Doch habe der Autor seine Hausaufgaben gemacht. Das klingt fair aber nicht überschwänglich. Und der Ton der Rezension legt die Vermutung nahe, unsere fachkundige Rezensentin hätte sich durchaus weitreichendere Analysen und Prognosen vorstellen können. Kurz umreißt sie Themenkomplexe der elf Kapitel dieser Analyse "von Entscheidungsprozessen und Akteuren der amerikanischen Handelspolitik", die vor allem durch die vom Autor aufbereiteten Fallstudien lebendig werde. Als Nachteil empfindet Gurbaxani das Fehlen einer Chronologie der amerikanischen Handelsgesetzgebung.
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