Das deutsche Wirtschaftsmodell ist unausgewogen und hochgradig riskant. Der Grund: Die starke Abhängigkeit von der Droge Exportismus. Andreas Nölke zeigt die aktuellen Gefahren der Exportlastigkeit der deutschen Wirtschaft und liefert ein fulminantes Plädoyer für ein neues Wirtschaftsmodell, das nachhaltiger, stabiler und im globalen Kontext ausgewogener balanciert ist.
"Konkret und kenntnisreich" sieht Rezensentin Sina Fröhndrich vom Frankfurter Politikwissenschaftler Andreas Nölke hier beschrieben, wie sich Deutschland mit seiner Abhängigkeit von der Exportwirtschaft selbst schade. Denn durch die Nachfrage aus dem Ausland abgestützt, hätten es Staat und Unternehmen jahrzehntelang versäumt, durch Investitionen in die eigene Infrastruktur die Binnennachfrage anzukurbeln, lernt Fröhndrich. Außerdem erkläre der Autor, dass die Exportwirtschaft nur einem Viertel der Beschäftigten wirklich die verheißenen höhere Löhne zahle. Dafür macht sich das Land außenpolitisch erpressbar. Fröhndrich weiß, dass Nölke der linken "Aufstehen"-Bewegung nahesteht, die Schwachstelle des BucheGrs sieht sie daher auch im Fehlen einer wachstumskritischen und dezidiert ökologischen Perspektive.
Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Lukas Rietzschel: Sanditz Ein imposantes Bild der deutschen Gesellschaft - von der DDR bis in die GegenwartSanditz, eine Kleinstadt am Rande der Republik. Hier leben alte Offiziere, Bürgerrechtler,… Elizabeth Strout: Erzähl mir alles Aus dem Englischen von Sabine Roth. Elizabeth Strout kehrt zurück in die Küstenstadt Crosby in Maine - zu ihren Heldinnen Lucy Barton und Olive Kitteridge. Es ist Herbst…