Wer ist die schönste Frau Hollywoods wirklich? Hure oder Heilige, Süchtige oder Familientier, die Brad Pitt domestiziert hat und selbst nach dem nächsten Oscar greift, nachdem sie ihn bereits für Durchgeknallt bekommen hat? Unfassbar der intime Bruderkuss in aller Öffentlichkeit, unnachahmlich ihre bizarren Tattoos und unbeirrt ihr Engagement für die Armen und Verfolgten dieser Welt.
Bald müde ist Ursula März beim Lesen dieser Biografie geworden. Heroin, Liebschaften, Mick Jagger, stöhnt sie: "Und dann das Herumgereise mit Brad Pitt." Ab Seite dreihundert - vierhundertachtundsiebzig werden es insgesamt - hatte sie für all die technischen Details aus Jolies Lust- und Liebesleben einfach keine Verwendung mehr. Am Ende beschlich die Kritikerin das Gefühl, Angela Jolie lebe angestrengt allem hinterher, was in der Geschichte extrovertierter Divenhaftigkeit schon immer ein Must gewesen wäre. Und sehnt sich nach diskreteren Glamourfrauen, Marke Uma Thurman zum Beispiel.
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