Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 06.09.2003
Auch wenn der Einstieg in die Thematik schwer fällt, ist Rezensentin Vanessa Hirsch beeindruckt von den Thesen und Hintergründen, mit denen dieses Buch aufwartet. Das umfangreiche Material, auf das die kürzlich verstorbene Autorin Anne Hoormann zurückgreift, ist nur schwer bündelbar, weswegen sich die "Gemeinsamkeiten zwischen Fotogramm, Stummfilm und Lichtreklame" dem Leser "leider erst nach der Lektüre von zwei Dritteln des Buches" erschließen. Auch wünscht sich die Rezensentin "ausführlichere Zitate". Trotz dieser Schwächen ist diese Arbeit, die auch auf das Verhältnis von Lichtkunst und abstrakter Malerei eingeht, nach Hirschs Meinung eine echte Bereicherung, weil sie eine Forschungslücke schließt oder zumindest thematisiert. Neben dem historischen Interesse an dieser Kunstform "ergeben sich aus ihrer Rückschau (...) neue Deutungsmöglichkeiten für die intermedialen Kunstformen unserer Zeit".
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