2 MP3-CDs, 521 Minuten. Gelesen von Frank Arnold. Aus dem Englischen von Heinz Feldmann. Der englische Romanzyklus von Anthony Powell gehört zu den bedeutendsten Romanwerken des 20. Jahrhunderts und zeichnet ein facettenreiches Bild der englischen Upperclass vom Ende des Ersten Weltkriegs bis in die späten sechziger Jahre.
Mit einer Mischung aus Neugier und Skepsis nimmt uns der Erzähler Nick Jenkins mit in das Leben eines Freundeskreises aus der englischen Upperclass. Eröffnet wird der "Tanz" im ersten Teil mit Jenkins' Jugend- und Collegezeit.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 07.10.2017
Rezensent Wolfgang Schneider freut sich über das Hörbuch zum ersten Band von Anthony Powells Hauptwerk. Powells gigantischer Konversationsromanzyklus aus vier Trilogien scheint ihm wie geschaffen, vertont zu werden. Die überraschenden Assoziationen und Details des Textes, die Schneider an Proust denken lassen, nur dass er Powell dann doch dezenter findet, kommen durch das Understatement des Vorlesers Frank Arnold gut zur Geltung, findet der Rezensent. Arnolds feinen Modulationen und konzentriertem epischem Ton, meint er, lässt sich auch über viele Stunden gut folgen. Fortsetzung erwünscht, so Schneider.
Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen…