Gut 25 Jahre lang hat er Stars aus der Musik- und Filmszene photographiert. In seinem neuen Buch richtet Anton Corbijn die Kamera auf sich selbst. Alle 21 Selbstportraits sind in Strijen entstanden, jenem Dorf auf einer kleinen holländischen Insel, in dem Corbijn 1955 als Sohn des Dorfpfarrers zur Welt kam und bis 1966 lebte. Im Geist und Habitus der von ihm bewunderten Musiker, von denen keiner mehr lebt, und aufgenommen wie Billigphotos in Farbe, spielt Corbijn mit der Vorstellung, wie ein Photo ausgesehen haben könnte, wenn etwa Bob Marley, John Lennon oder Frank Zappa zufällig in sein Heimatdorf, nach Strijen gekommen wäre.
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