Der Wettbewerb um die Zukunft verlangt neue Ideen und den Einsatz aktueller Management-Methoden. Wirklich erfolgreich wird ein Unternehmen aber erst, wenn es anspruchsvolle Ziele und Strategien entwickelt und diese schneller, konsequenter, flächendeckender und nachhaltiger als seine Kontrahenten durchsetzt. Ein Unternehmensberater zeigt, wie aus Strategien tatsächlich Handeln im Alltag wird.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 23.04.2001
Grundsätzlich scheint Heinz K. Stahl zwar ein Buch wie dieses zu begrüßen, da heutzutage Unternehmensberatung nicht mehr lediglich im Entwerfen von Konzepten bestehe, sondern auch in deren Verwirklichung. Doch wirklich begeistert hat ihn dieser Band nicht. Dies liegt vor allem an Anwanders "Eifer", der zwar prinzipiell nicht schlecht sei, dem Autor jedoch letztlich "zum Verhängnis" werde. Und so zeigt sich Stahl einigermaßen genervt von dem "pausenlosen Bombardement von Imperativen (...) und Leitfragen", die ihn bei der Lektüre des Buchs schnell ermüdet haben. Außerdem vermisst der Rezensent eine Gliederung, die die Orientierung im Text erleichtert hätte. Nicht zuletzt bemängelt Stahl den Stil der Darstellung, den er zum einen etwas zu trocken findet, zum anderen kritisiert er, dass der Autor Worte wie 'schneller', 'konsequenter' oder 'nachhaltiger' ruhig hätte ausschreiben können, anstatt vom "S-, dem K oder dem N-Faktor" zu sprechen. Auch wenn Stahl einige der hier vorgestellten Ideen gefallen - der Autor hätte die wichtigsten Punkte auch in einem "Arbeitspapier mit etwa 15 Seiten Text" zusammenfassen können, so der Rezensent.
Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Karl Ove Knausgard: Arendal Aus dem Norwegischen von Paul Berf. Wo ist dein Platz im Leben? Wohin gehörst du? Wo liegen deine wahren Gefühle?Wir schreiben das Jahr 1976. Syvert Løyning ist nach einer…