Joachim Wolf identifiziert mit seiner umfassenden, theoriegeleiteten, vier Jahrzehnte überspannenden Untersuchung einschneidende Veränderungen der Strategien und Organisationsstrukturen deutscher Unternehmen und zeigt insbesondere die organisatorischen Konsequenzen der internationalen Geschäftstätigkeit sowie der Globalisierung der Wirtschaft auf.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 09.07.2001
Nach Hartmut Kreikebaum kann dieses Buch durchaus "den Rang eines Standardwerks beanspruchen", doch räumt er gleichzeitig ein, dass der Leser ein starkes Interesse für Wirtschaftstheorie mitbringen muss. Das gleiche gilt auch für den Leser dieser Rezension, denn nur wer in Sachen Organisationsstruktur sattelfest ist, wird verstehen, worum es in dem vorliegenden Buch genau geht. Allerdings wird deutlich, dass Wolf hier an die von Alfred Chandler 1962 durch sein Buch 'Strategy und Structure' ausgelöste Kontroverse anknüpft, wobei er sich jedoch kaum auf das Buch direkt bezieht, sondern vielmehr auf "dessen Rezeptionsgeschichte". Nach Kreikebaum stellt sich Wolf jedoch weder auf Chandlers Seite noch auf die seiner Gegner. Vielmehr sehe er sich "als Vertreter eines 'sachlichen Interdependenzkonzepts' zwischen Strategievariablen, Einflussgrößen der Organisationsstruktur und Erfolgsvariablen".
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